Sitzungstermine in der Samtgemeinde Grasleben

Schulausschuss der SG Grasleben

Donnerstag, 12. Juni 2014 , 17:00 Uhr


TOP 1 Eröffnung der Sitzung

Protokoll:

Der Ausschussvorsitzende Nitschke eröffnet die Sitzung und begrüßt die Anwesenden, insbesondere Frau Kromp und Herrn Strümpel.

 
TOP 2 Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit

Protokoll:

Der Vorsitzende Nitschke stellt die ordnungsgemäße und fristgerechte Ladung zur Sitzung fest. Es sind alle Ausschussmitglieder anwesend und somit ist die Beschlussfähigkeit gegeben.

 
TOP 3 Feststellung der Tagesordnung und der dazu vorliegenden Anträge

Beschluss:

Die Tagesordnung wird mit elf Tagesordnungspunkten festgestellt. Vorsitzender Nitschke schlägt vor, den TOP 8 „Bericht zur Hortbetreuung in Grasleben durch Frau Stabrey“ vor TOP 6 „Umwandlung der Grundschule Grasleben in eine Ganztagsschule“ vorzuziehen.  Die weiteren TOP verschieben sich entsprechend.

Abstimmungsergebnis:      Einstimmig

 
TOP 4 Genehmigung des Protokolls der 7. Sitzung vom 29.10.2013

Beschluss:

Die Niederschrift Nr. 7 vom 29.10.2013 wird genehmigt.

Abstimmungsergebnis:     5 Ja-Stimmen,  2  Enthaltungen

 
TOP 5 Einwohnerfragestunde

Protokoll:

Es werden keine Anfragen oder Anregungen von den anwesenden Einwohnern geäußert.

 
TOP 6 Bericht zur Hortbetreuung in Grasleben durch Frau Stabrey

Protokoll:

Frau Stabrey berichtet, dass der Hort seit Januar 2014 mit sechs Jungs und sechs Mädchen voll belegt ist. Zum Sommer werden drei Kinder den Hort verlassen, diese Plätze sind bereits neu besetzt. Der Bedarf ist allerdings höher. Z.T. wird nur eine Ferienbetreuung erwünscht, die Umsetzung ist bis zu 50% möglich. Der Frühdienst (1 Std.) des Hortes wurde auf nachmittags verlegt, sodass die Betreuung bis 16.00 Uhr stattfindet. Das Mittagessen erfolgt um 12.45 Uhr. Nach Erledigung der Hausaufgaben, kann noch nach Belieben gespielt werden.

Ratsherr Gläser fragt an, welche Auswirkungen eine Ganztagsschule auf den Hort hätte. Eine Ganztagsschule wäre max. nur bis 16.00 Uhr möglich, ein Hort könnte auch längere Zeiten anbieten. Des Weiteren gibt es in der Ganztagsschule noch keine generelle Ferienregelung.

 
TOP 7 Umwandlung der Grundschule Grasleben in eine Ganztagsschule hier: Bericht von Herrn Strümpel, MdL

Protokoll:

Herr Strümpel stellt das Konzept einer Ganztagsschule vor. Dieses ist dem Protokoll als Anlage beigefügt.

Um eine Ganztagsschule realisieren zu können, muss die Schule die Initiative ergreifen und vorerst ein Konzept erstellen (bis zum 01.12.). Maßgeblich ist dabei nicht die Meinung der Politik oder der Verwaltung, vielmehr ist die Grundschule in der Entscheidungspflicht. Die Ganztagsschule könnte frühestens zum 01.08.2015 eingeführt werden, wobei der 01.08.2016 realistischer erscheint. Der erste Schritt wäre, dass die Lehrkräfte damit einverstanden sind und diese zusammen mit der Rektorin ein Konzept, mit Beteiligung des Schulvorstandes, erstellen. Es müsste vorher eine Bedarfsabfrage, evtl. durch den Schulträger, durchgeführt werden. Fraglich ist auch, welches Konzept zu wählen wäre(offene/teilgebundene Ganztagsschule, etc.).

Jedes Jahr werden 300 neue Ganztagsschulen vom Land mitfinanziert. Sollten es zukünftig mehr sein, müssten die Finanzmittel erhöht oder die Projekte um ein Jahr verschoben werden. Die Kommune hätte nur die sächlichen Kosten zu tragen, wobei SGB Janze darauf hinweist, dass diese nicht unerheblich sind. Demnach ist eine Zustimmung des Schulträgers erforderlich.

Rektorin Kromp sieht es mangels Bewerber als schwierig an, neue Lehrkräfte einzustellen, dies ist im gesamten Landkreis zu beobachten. Man muss den Nachmittag qualitativ gestalten, d.h. man bräuchte auch gute Kooperationspartner (Sport-/ Schützenvereine, Feuerwehren, etc.).

Elternvertreterin Wagner bemängelt, dass bisher die Eltern nicht beteiligt wurden.

Rektorin Kromp weist daraufhin, dass das Konzept vermutlich frühestens zum 01.12.2015 fertig gestellt werden kann.

Die Verwaltung steht einer Ganztagsschule positiv gegenüber, teilt SGB Janze mit und sagt Unterstützung bei der Umsetzung zu. Jedoch sollte allen klar sein, dass dies Zeit braucht und die Initiative bei der Schule liegt und diese auch die Hauptarbeit erledigen müsste. Die SG Velpke hat von Beginn bis zur Umsetzung drei Jahre gebraucht, von daher sollte nichts überstürzt werden.

Es wird sich darauf geeinigt, dass nach den Sommerferien ein Infoabend mit Herrn Strümpel, den Eltern von Schule und Kiga, der Verwaltung und Politik stattfinden soll. Die Einladung erfolgt durch Rektorin Kromp. Danach wird ein Fragebogen entwickelt, um einen möglichen Bedarf und das favorisierte Konzept bei den Eltern abzufragen. Bei positiven Ergebnissen, könnten die grundsätzlichen Willensbekundungen bis Dezember 2014 vorliegen.

 
TOP 8 Bericht der Grundschule Grasleben

Protokoll:

Rektorin Kromp berichtet, dass sie bis Ende Juli auch noch Rektorin in Offleben und auch noch Klassenlehrerin einer dritten Klasse ist.

Zurzeit besuchen 147 Schüler die Grundschule, 32 Kinder wechseln im Sommer auf eine weiterführende Schule. 36 neue Schüler werden wieder aufgenommen. Diese Zahlen sind konstant geblieben.

 
TOP 9 Bericht der Verwaltung über wichtige Angelegenheiten

Protokoll:

Herr Nitsche berichtet über folgende Maßnahmen:

a)    Die in der Bücherei erforderlichen Renovierungsarbeiten nach den Folgen des letzten Wasserschadens werden in den Sommerferien ausgeführt. Die Fuge zwischen Estrich und Wand wird abgedichtet. Der Teppichboden wird umlaufend in einer Breite von rd. 1,0 m erneuert. Es wird ein Wandanstrich in Sockelhöhe angebracht. Die Maßnahme ist vergeben. Die Arbeiten wird die Fa. Opitz aus Helmstedt in den Sommerferien ausführen. Die Kosten belaufen sich auf rd. 3.800,-- €. Die Öffentliche Versicherung trägt davon 2.500,-- €. 

b)    Im Funktionstrakt im Bereich Küche/Mehrzweckraum wurde ein undichtes SW-Fallrohr erneuert.

c)    Das durch Unbekannte beschädigte WDVS an der Ostseite des Neubaus wurde instand gesetzt. Die Kosten belaufen sich auf rd. 1.500,-- €

d)    Die Schaukelanlage auf dem Schulhof wurde demontiert, da die Anlage nicht mehr verkehrssicher war. Die übrigen Geräte aus Stahlrohr wurden dankenswerterweise von der Elternschaft am 10.05.2014 gestrichen. Die Vorarbeiten hat der Betriebshof ausgeführt. Die Farbe ist stellenweise noch nicht abgebunden.  Von daher muss noch nachgebessert werden. Die Geräte sind vorerst gesperrt. Die Seilbahn ist zurzeit gesperrt, da die tragende Konstruktion an einer Seite repariert werden muss. Der Kettensteg wurde instand gesetzt. Es wurden neue Handläufe eingebaut.

e)    In den Sommerferien werden im Kellergeschoss noch einige Wasserleitungen erneuert. Damit sind dann im Kellergeschoss alle Wasserleitungen erneuert.     

f)     Die Umsetzung der Maßnahme „Einbau einer Alarmierungsanlage in der Grundschule“ war bereits für 2014 geplant. Die Maßnahme muss jedoch verschoben werden, da die zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel nicht ausreichen.  Die Maßnahme wurde bereits Anfang 2014 öffentliche ausgeschrieben. Die Gesamtmaßnahme wurde von planenden Ingenieurbüro IMS mit insgesamt 112.000,-- € berechnet. Für die Maßnahme stehen 121.000 € als Haushaltsrest aus 2013 zur Verfügung. Nach erfolgter Ausschreibung der erforderlichen Bauleistungen belief sich das wirtschaftlichste Angebot auf rd. 118.000,-- €. Die Kosten für die erforderlichen Planungsleistungen belaufen sich auf rd. 24.000,-- €, so dass sich Gesamtkosten in Höhe von rd. 142.000 € ergaben. Da die zur Verfügung stehenden Mittel zur Finanzierung der Gesamtmaßnahme nicht ausreichen, wurde das Ausschreibungsverfahren aufgehoben. Im Rahmen des bereits verabschiedeten 1. Nachtragshaushalts wurden die fehlenden Mittel nachfinanziert. Sobald die Haushaltsgenehmigung vorliegt, wird die Maßnahme neu ausgeschrieben. Die Bauarbeiten werden in 2015 ausgeführt. Sie sollen nach den Sommerferien 2015 abgeschlossen sein.  

g)    Die geplanten Treppenanlagen zur Sicherstellung des zweiten Rettungsweges sollen ebenfalls in 2015  realisiert werden. Diese Maßnahme ist mit 187.500 € veranschlagt.

Ratsfrau Stabrey fragt an, wie es mit dem Rettungsweg des dritten Betreuungsraumes aussieht. Bisher gibt es da keine Neuigkeiten, der Raum darf und wird auch nicht genutzt.

Frau Klose fragt an, wie es mit dem Zaun aussieht, da das Gelände zum Teil nicht eingezäunt ist. Für 2015 soll ein Ansatz für einen neuen Zaun eingeplant werden.

 
TOP 10 Anträge und Anfragen

Protokoll:

Es liegen keine schriftlichen Anträge oder Anfragen vor.

 
TOP 11 Schließung der Sitzung

Protokoll:

Der Ausschussvorsitzende, Ratsherr Nitschke, schließt um 19.00 Uhr die Sitzung.

 

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